Page 28 - Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, Mai 2026
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Hallo MFA!




           IT-Sicherheit in der Arztpraxis: Pflicht, Herausforderung und Chance


           Die Digitalisierung hat den Praxisalltag grundlegend verändert: Elektronische Patientenakten, Telematikinfrastruktur und di-
           gitale Kommunikation erhöhen Effizienz und Versorgungsqualität – zugleich wächst jedoch die Angriffsfläche für Cyberkrimi-
           nalität. IT-Sicherheit ist daher längst kein rein technisches Thema mehr, sondern Bestandteil der Sorgfaltspflicht in den Arzt-
           praxen und gesetzlich vorgeschrieben. Während technische Schutzmaßnahmen eine wichtige Grundlage bilden, entscheidet
           im Praxisalltag vor allem das Verhalten des medizinischen Fachpersonals über das tatsächliche Sicherheitsniveau. Firewalls,
           Richtlinien und andere Schutzmaßnahmen greifen nur dann, wenn sie konsequent und korrekt angewendet werden. Mitarbei-
           tende sind damit nicht das „schwächste Glied“, sondern die wichtigste Verteidigungsstrategie.



            WAS DAS MEDIZINISCHE FACHPERSONAL TUN KANN:

            1.  E-Mails kritisch prüfen:  Unbekannte Absender, unerwartete Anhänge oder Zeitdruck („sofort handeln!“) sind typische Warnzeichen.
            2.  Keine sensiblen Daten preisgeben: Zugangsdaten oder Patientendaten niemals über Links eingeben, sondern nur über bekannte Systeme.
            3.  Starke Passwörter nutzen: lang, einzigartig, keine Wiederverwendung, Passwortmanager verwenden

            4.  Immer Bildschirm sperren: sobald der Arbeitsplatz verlassen wird
            5.  Bei Warnsignalen (z.B. ungewöhnliche Meldungen, Öffnen von unbekannten Programmen):
              -  Sofort IT-Verantwortliche informieren
              -  Gerät vom Netzwerk trennen (wenn geschult und vorgesehen)
              -  Keine eigenständigen „Reparaturversuche“ durchführen
              -  Vorfall dokumentieren

            6.  Regelmäßige Teamschulungen zur IT-Sicherheit: IT-Sicherheit als Teamaufgabe sehen




           Neue Übungsprüfungsfragen für die Abschlussprüfung MFA
           WiSo                                                 Behandlungsassistenz

            1. Wer finanziert die gesetzliche Unfallversicherung?   2. Welche Aussage zur Resorption der Nährstoffe ist richtig?
            (1 Antwort)                                           (1 Antwort)
            A   Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte        A   Kohlenhydrate werden in Form von Polysacchariden
                                                                      resorbiert.
            B   der Staat durch Steuereinnahmen
                                                                  B   Nach der Resorption werden die Nährstoffe verdaut.
            C   Nur die Arbeitgeber
                                                                  C   Fette werden von der Gallenflüssigkeit resorbiert.
            D   Nur die Arbeitnehmer
                                                                  D   Nach der Verdauung erfolgt die Resorption der Nährstoffe
            E   Rentenversicherungsträger                             im Magen.
                                                                  E   Die Hauptaufgabe des Dünndarms ist die Resorption der
                                                                      Nährstoffe.                                   Lösungen: 1: C; 2: E




                          Ansprechpartnerinnen im Fachbereich Aus- und Fortbildung MFA

                          Team Ausbildung:   0381 492 80 -2901 und -2904 | medfa@aek-mv.de
                          Team Fortbildung:   0381 492 80 -24 und -25 und 2911 | fbmfa@aek-mv.de


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